–corpo involucro– ist von der Spinne inspiriert und beginnt als scheinbares Solo. Durch Bewegung und Live-Stimme entfaltet sich die Performance zu einem kollektiven Erlebnis und erforscht den Körper als Beziehungsgeflecht statt als autonome Einheit. Die Performance bewohnt Ambiguitäten zwischen Beute und Raubtier, Nähe und Distanz, Männlichem und Weiblichem, und begreift Interdependenz als gelebte, sinnliche Antwort auf den vereinzelnden Individualismus.
mari di cenere verbindet Tanz, Improvisation, Gesang und Soft Drag mit post-anthropozentrischen Vorstellungswelten. Nach dem Studium an der ZHdK in Zürich lebt mari heute in Mailand und ist Teil des Kollektivs Sala Nera Tempio del Futuro Perduto.